UNSER TEAM
GESUNDHEITSKURSE
Alles für Ihre Gesundheit!

1. Herzlich Willkommen

Gesund zu sein ist etwas sehr Wertvolles und keineswegs selbstverständlich. Viele Risikofaktoren, die Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf, Stoffwechsel- und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats begünstigen, können Sie jedoch zum Teil selbst beeinflussen. Die Anforderungen des Alltags erfordern ein bestimmtes Maß an Kraft. Ständig muss die Körperposition durch den Einsatz der Muskulatur in Wechselwirkung zur Schwerkraft stabilisiert werden. Mit zunehmenden Lebensalter sinkt aber das Leistungsniveau der Muskulatur kontinuierlich, wenn es nicht durch Training stabilisiert wird.

Werden Sie daher aktiv. Denn: Wer gesund ist, hat mehr vom Leben! Wasser (egal ob Flach oder Tief) bietet eine unbegrenzte Bewegungsfreiheit!

Wassergymnastik hatte lange den Ruf, öde zu sein. Mit der richtigen Anleitung hat das Training im Wasser viele positive Effekte. Training im Wasser eignet sich für sportlich ungeübte, aber auch für Senioren und ist ein ideales Aufbautraining nach Verletzungen. In unserem Gesundheitsheft möchten wir Ihnen alle Sportangebote, welche bei uns im Wasser durchgeführt werden, präsentieren.

Positive Eigenschaften
des Trainings im Wasser

2. Positive Eigenschaften des Trainings im Wasser

Die Besonderheit des Krafttrainings im Wasser liegt darin, dass nahezu alle Übungen für die Arme und Schultern mit Lauf- und Sprungbewegungen der Beine kombiniert werden können und dadurch ein ganzheitliches Bewegungsprogramm gesichert ist. Als Widerstandsfläche dient die Hand und durch die Nutzung z.B. von Aqua-Handschuhen oder Hanteln lässt sich dieser Widerstand variieren. Die Bewegungsgeschwindigkeit beeinflusst die Größe des Widerstandes wesentlich stärker als die Fläche. Das heißt: Je schneller die Hand durch das Wasser bewegt wird, umso stärker wächst der Widerstand und somit die muskuläre Belastung. Muskeln machen ihren Körper zum „Dauerbrenner“ und sorgen für den Fettabbau.

Ein paar Tips und Anregungen
…weniger frieren

3. Was kann ich selber tun um nicht so schnell im Wasser zu frieren?

Eine Ursache dafür, dass wir im Wasser schneller auskühlen als an der Luft, liegt an der besseren Wärmeleitfähigkeit des Wassers. Durch die im Vergleich zur Luft- in der Regel viel niedrigere Wassertemperatur geben wir ständig Wärme ab und unser Körper heizt nach, damit wir zumindest die Körpertemperatur bei ca. 36,5 Grad halten können. Schaffen wir es nicht mehr, durch die Thermogenese, also die Wärmeproduktion durch Stoffwechselaktivität, unsere Körpertemperatur aufrecht zu halten, fangen wir an zu frieren. Auch Menschen mit einem sehr niedrigen Körperfettanteil und niedrigen Blutdruck „frieren“ schneller.

4. Was ist Prävention?

Prävention/Vorbeugung/Prophylaxe sind heute fast, inflationär gebrauchte Begriffe und werden praktisch in jedem erdenklichen Kontext verwendet. Mit dem Begriff Prävention und Gesundheitsförderung wird eine unübersehbare Menge von Maßnahmen bezeichnet, welche die Verbindung von bestimmten unerwünschten Verhaltensweisen und Zustände zum Ziel haben. Geschichtlich wurde die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit präventiver Aktivitäten auf breiter Ebene erstmals im letzten Jahrhundert im Gesundheitswesen erkannt. Heute macht der Gesetzgeber die Primärprävention im § 20 Abs. 1 Sozialgesetzbuch 5 als Sollvorschrift zu einer gesetzlichen Aufgabe der Krankenkassen.

Unsere Aquakurse (Kooperation mit TSV Cottbus/Abt. Triathlon) werden von entsprechend beruflich qualifizierten Personal betreut und haben einen besonders hohen vorbeugenden Gesundheitswert. Unsere Aquakurse erfüllen die Kriterien, die von den Spitzenverbänden der Krankenkasse festgelegt worden sind. Wir sind im Besitz des Qualitätssiegels „Sport pro Gesundheit“ welches für ein hochwertiges, wirkungsvolles und vor allem flächendeckendes Angebot vergeben wird.

Aquasport & Aquafitness
Präventionskurse

4.1. Aquasport (in Kooperation mit dem TSV Cottbus/Abt. Triathlon)

Aquafitness ist ein Sammelbegriff für verschiedene Bewegungsformen im Element Wasser. Das Training erfolgt im Gegensatz zum Schwimmen vorwiegend in vertikaler Position und ist charakterisiert durch den Einsatz verschiedener Geräte, neuer Bewegungsformen und begeisternder Musik.

Wasser bietet durch seine besonderen Kraftverhältnisse optimale Trainingsreize für Konzentration, Koordination und Geschicklichkeit. Der Gewichtskraft, die den Körper nach unten zieht, wirkt die Auftriebskraft des Wassers entgegen. Dadurch sind Übungen im Wasser besonders schonend für Gelenke, Wirbelsäule und Bandscheiben. Gleichzeitig ist ein höherer Kraftaufwand erforderlich, um durch das Wasser zu laufen. Selbst langsame Bewegungen im Wasser haben so einen größeren Trainingseffekt als schnelle Bewegungen an Land.

4.2. Aquafitness (Flachwasser)

  • Erfordert keine Vorkenntnisse.
  • Kurseinheit: 60 Minuten
  • Kursort: Spaßbecken
  • Kursdauer: 10 Einheiten

4.3. Aquapower (Tiefwasser)

  • Vorkenntnisse aus Aquafitnesskursen sind von Vorteil.
  • Kurseinheit: 60 Minuten
  • Kursort: Sportschwimmbecken
  • Kursdauer: 10 Einheiten

Aquafitness in der Schwangerschaft
Präventionskurse

4.4 Aquafitness in der Schwangerschaft

Die Teilnahme ist ab jeder Schwangerschaftswoche möglich (ideal ab dem 4. Monat bis zur Geburt). Medizinische Bedenken sollten im Vorfeld durch den betreuenden Gynäkologen ausgeräumt sein und durch ein Unbedenklichkeitsattest bestätigt werden. In einer Gruppe gleich gesinnter macht alles viel mehr Spaß und der Erfahrungsaustausch dient dem Abbau von Ängsten.

Rehabilitation Was ist das?
kompakt, erklärt…

5. Was ist Rehabilitation

Innerhalb der Therapiekette spielt Rehabilitationssport als ergänzende medizinische Leistung eine wichtige Rolle. Sein Ziel ist es, durch Übungen, die auf die Art und Schwere der Erkrankung oder Behinderung und dem individuellen gesundheitlichen Allgemeinzustand der Menschen abgestimmt sind, dass Rehabilitationsziel zu erreichen oder zu sichern. Kurz: Es zielt darauf hinaus, die eigene Gesundheit zu stärken und zunächst unter Anleitung, später eigenständig, regelmäßig Sportübungen zu absolvieren. Eine langfristige Steigerung der Belastung, Gruppendynamik sowie Steigerung der Lebensqualität sind weitere Ziele. Die Kostenträger des Rehabilitationssports können die Rentenversicherung, die Krankenversicherung oder die Unfallversicherung sein. Reha-Sport ist gesetzlich verankert und wird zeitlich befristet von den Kostenträgern finanziert. Die Dauer der Maßnahmen reicht von 6 Monaten bis zu 36 Monaten. Die Verordnung “Rehabilitationssport“ muss durch einen Arzt ausgestellt werden. Darin enthalten ist auch eine Empfehlung, welche Art von Reha-Sport jeweils in Frage kommt. Anerkannte Rehabilitationssportarten sind:

Gymnastik im Element Wasser wird wegen seiner gelenkund bänderschonenden Bewegungsabläufe besonders von Menschen, die längere Zeit in ihrer Bewegung eingeschränkt waren, genutzt. Für diese Personen ist dies eine der besten Sportarten, da die untrainierten Muskeln, Gelenke und Bänder weniger belastet werden als an Land und ein eventuell erhöhtes Körpergewicht keine große Rolle spielt.

5.2. Was ist Rehabilitation

Wir bieten ein abwechslungsreiches Ausdauertraining im aeroben Trainingsbereich. Das heißt: Wir kombinieren das Aquajoggen mit der Aquafitness – die Trendsportart der letzten Jahre. Durch den Einsatz verschiedener Geräte, die speziell für den Sport im Wasser entwickelt worden sind, können wir den Wasserwiderstand erhöhen. Und Sport mit Gleichgesinnten macht besonders Spaß. Man kann Erfahrungen austauschen.

Wirbelsäule & Sport
Ich habe Rücken …

6. Sport mit Wirbelsäulenerkrankungen

„Ich habe Rücken“ – wer hat diesen Satz noch nicht gehört oder sogar schon selbst ausgesprochen?

Etwa 60 – 80% der 30 – 60jährigen können davon ein Lied singen. Dadurch haben sich Rückenschmerzen längst zu einer Volkskrankheit entwickelt. Bewegungsmangel, zu langes und zu häufiges Sitzen, Übergewicht, Fehlbelastungen, organische Veränderungen, angeborene Fehlstellungen aber auch psychische Belastungen – die Ursache von Rückenbeschwerden können vielseitig sein.

Rheuma & Gelenkserkrankungen
„Wer rastet der rostet“

5.2. Sport mit Rheuma & Gelenkserkrankungen

Gelenkschmerzen haben viele Ursachen, die individuell verschieden sein können. Darum ist es wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein Unfall, angeborene Fehlstellungen, Gelenkentzündungen sowie bestimmte Stoffwechselerkrankungen aber auch Übergewicht können Ursachen einer Arthrose sein. Arthrose ist die am weitest verbreitete Erkrankung der Gelenke und ist keine Erkrankung des Alters, auch immer mehr junge Menschen sind betroffen. Bei Arthrose kommt es infolge zunehmenden Abriebs des Gelenkknorpels schließlich zu dessen Zerstörung. Die betroffenen Gelenke schmerzen, sind geschwollen und schränken die Bewegungsfähigkeit ein. Die meisten Betroffenen nehmen eher eine Schonhaltung ein als an Sport zu denken. Vor allem Knie-, Hüft-, Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenke zeigen die für eine Arthrose typischen Symptome. Damit die Gelenke möglichst lange schmerzfrei bleiben, ist eine ausgeglichene Lebensweise – wie gesunde Ernährung uns ein ausreichendes Maß an körperlicher Bewegung wichtig. Besonders schonend ist die Bewegung im Element Wasser, da durch den Auftrieb des Wassers die Gelenke entlastet werden. Beim Aquajoggen wird der Körper vertikal mit verschiedenen Lauftechniken durchs Wasser bewegt. Kombiniert man nun das Aquajoggen mit den Elementen der Aquafitness stärkt man nicht nur den gesamten Bewegungsapparat, sondern trainiert auch das Herz-Kreislauf-System, das Gleichgewicht, die Koordination und die Beweglichkeit. Zu erwähnen wäre hier unsere spezielle Gruppe für Knieund Hüftendoprothesen.

Nachteile von anderen Sportarten, wie z.B. zu starke punktuelle Gelenksbelastungen von Sprung-, Knie- oder Wirbelsäulengelenken beim normalen Joggen an Land, werden beim Aquajoggen im wahrsten Sinne des Wortes „aufgehoben“. Aber auch Bänder und die gelenkstabilisierende Muskulatur werden im Wasser entlastet bzw. trainiert. Eine kräftige Muskulatur führt und stabilisiert Gelenke, das Fortschreiten einer Arthrose kann verlangsamt und die Beweglichkeit verbessert werden. Gelenke leben sozusagen von der Bewegung. Bewegung belebt den Stoffwechsel, führt Abbaustoffe aus dem Knorpelgewebe heraus und Nährstoffe heran.

Sport mit Diabetes
6.3. Sport mit Diabetes

Diabetes mellitus ist in der Fachsprache der Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels, deren Befund eine Überzuckerung des Blutes ist. Die häufigste Form betrifft den Typ 2 Diabetes mit rund 95 % aller Diabetiker. Aufgrund extrem steigenden Zahlen an Betroffenen, ist Diabetes die erste, nicht ansteckende Krankheit, die von der WHO den Status einer Epidemie bekommen hat. Haupteffekte sind durch eine Änderung des Lebensstils zu erreichen, vorzugsweise durch Gewichtsreduktion und Sport. Sport ist gesund und kann genau wie Medikamente zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führen. Sportler ohne Diabetes müssen sich vor Beginn körperlicher Aktivität keine Gedanken darüber machen, wie sie ihren Stoffwechsel an den Sport anzupassen haben – bei ihnen geht das alles „vollautomatisch“. Diese „Automatik“ versagt aber bei Sportlern mit Diabetes. Sie müssen die Reaktion des Stoffwechsels von Nichtdiabetikern auf körperliche Aktivität so gut wie möglich imitieren, um eine Unterzuckerung oder eine Stoffwechselentgleisung während aber auch nach dem Sport zu vermeiden. Da das Krankheitsbild Diabetes meist kombiniert mit Übergewicht, Bluthochdruck und einer Fettstoffwechselstörung auftritt, raten wir als Trainer der Lagune Cottbus allen Interessierten im Vorfeld einen Termin beim Hausarzt oder Diabetologen zu vereinbaren. Meist gehen „Wunsch“ und „Wirklichkeit“ getrennte Wege. Bestehen keine Bedenken seitens des Arztes kann es losgehen.

Wer sich regelmäßig bewegt, steigert seine Insulinsensibilität. Erfreuliche Folge: Die Zellen reagieren auf das vorhandene Insulin wieder besser, der Blutzuckerspiegel sinkt. Bewegung erfordert Energie welche zum größten Teil aus Glukose (Traubenzucker) bereitgestellt wird. Wird überschüssige Glukose aus dem Blut durch Bewegung verbraucht, sinkt ebenfalls der Blutzuckerspiegel. Dank der verbesserten Insulinempfindlichkeit und dem zusätzlichen Zuckerverbrauch kommen sportliche Diabetiker mit weniger Medikamenten aus. Ausdauernde Bewegung fördert die Fettverbrennung und zusätzlich die Bildung von „gutem“ HDL-Cholesterin, das der Gefäßverkalkung entgegenwirkt. Der Energieverbrauch durch Bewegung hilft, überflüssige Pfunde abzubauen und stärkt die vorhandene Muskulatur. Dies sind nur einige Gründe aktiv zu werden. Es gilt nur den „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Unsere speziellen Sportgruppen für Menschen mit Diabetes bieten auch für „Sportmuffel“ den Einstieg in ein Bewegungsprogramm.

Aqua-Reha-Kindersport
„Jung & gesund”

6.4. Aqua-Reha-Kindersport

„Jung & gesund“

Unsere Kinder bewegen sich immer weniger, mit gravierenden Folgen für die gesunde Entwicklung. Die Folgen sind Haltungsschwächen, Übergewicht, motorische Defizite, Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS sowie mangelndes Sozialverhalten. Langfristig führt dies zu einem deutlichen Anstieg der sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie u.a. Diabetes. Um hier frühzeitig entgegenzusteuern, ist eine frühzeitig einsetzende Bewegungsförderung nötig. Für Kinder hat Schwimmen nicht nur einen hohen Spaßfaktor, sondern auch einen hohen therapeutischen Nutzen. Schwimmen können bedeutet Sicherheit. Im Mittelpunkt steht die Schulung der Grob- und Feinmotorik, der Körperkoordination, die Schulung der Kraft-Ausdauer sowie die Stärkung des Selbstbewusstseins.

Kursplan

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